Der Schamanische Weg

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWir leben in einer Welt der Dualität. Wir sind nicht eins mit der Natur. Wenn wir auf Schamanische Reisen gehen, geben wir unser Denken ab und leeren unseren Kopf. Schamanisches Wissen wird erfahren, es kann nicht gelehrt werden. Es ist eine Möglichkeit zu lernen und das Gelernte bewußt im Alltag einzusetzen. Wir laden Dich ein, mit uns auf Reisen zu gehen…

Im Holundergarten finden regelmäßige Trommelreisen statt. Termine findest Du unter dem Veranstaltungskalender auf der Startseite.

Die Trommelgruppe ist ein Weg, im Kreis mit Anderen, persönliche Fragen und Anliegen zu klären. In Kontakt mit Krafttieren und andern Helferwesen aus der Natur zu treten. Das Treffen dauert in der Regel zwei Stunden. Wir reisen zwei bis drei mal, je ca. 15 Minuten und tauschen uns vor und nach der Reise über unsere Erfahrungen aus.

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Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie schamanisch reisen können, sie eigenverantwortlich sind, dass sie die Verpflichtung einhalten, die geteilten Inhalte im Kreis zu belassen.

Mitzubringen sind: Isomatte, Decke, Heft und Stift für Notizen, Trommel und/oder Rassel. Energieausgleich: 15 € pro Abend
Neueinsteiger nehmen bitte vorher Kontakt zu mir auf.

 

Bettina hat Seminare bei der Foundation for Shamanic Studies (nach Michael Harner) besucht und ist als schamanisch Praktizierende bei der Foundation gelistet.

Core-Schamanismus besteht aus den nahezu universellen grund­legenden Prinzipien und Techniken des Schamanismus; er definiert sich weder über eine bestimmte ethnische Gruppe noch über bestimmte Anschauungen. Im Laufe ihrer Geschichte haben die Zivilisationen der west­lichen Welt, vor allem durch die unter­drückerische Vormachtstellung der Relig­ionen, schon vor Jahrhunderten den größten Teil ihres schamanischen Wissens verloren. Das Training besteht insbesondere darin, den Bewusstseinszustand des Menschen durch klassische schamanische Techniken, wie zum Beispiel monotones Trommeln (nicht aber mit Hilfe von Drogen) zu ändern. Dadurch wird es möglich, eigene spirituelle Ressourcen sowie Kraft und Lebensfreude zu finden; sein Leben, wenn notwendig, zu verändern und zu lernen,  wie man anderen hilft.                                                                                                                                                                                                                                                                                   

www.shamanicstudies.net

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 Unser Ritual zu den Rauhnächten

Vom 24.12.  bis zum 6.1. eines jeden Jahres treffen wir uns, um gemeinsam in Kontakt mit der Natur zu gehen (Uhrzeit im Veranstaltungskalender auf der Startseite). Das Tor zur geistigen Welt ist weit geöffnet um Segenswünsche und Hinweise zu bekommen. Wir gehen jeden Abend an verschiedene Kraftplätze, um unsere Segnungen und Wünsche zu benennen und in einem Ritual ausführen. Das Ritual dauert ca. 30 Minuten und findet bei jedem Wetter statt. Mitzubringen sind feste Schuhe, Taschenlampe, Trommel oder Rassel, Kerzen, Räucherstäbchen, Samen, getrocknete/frische Blumen, Kristalle … Treffpunkt und Start ist der Holundergarten. Interessierte und Mitmacher sind willkommen.

 


 

Erfahrungsbericht

Ich komme auf meinem Kraftplatz an, und da steht er schon in einiger Entfernung vor mir: der Bär; hoch aufgerichtet, die Arme ausgebreitet und angewinkelt nach oben gestreckt; weiches, braunes Fell, kraftvoll und überhaupt nicht bedrohlich; schaut mich direkt an, so als wolle er mir liebevoll sagen:“Schau, wie stark ich bin.“

Ich frage mich, was ich jetzt tun soll, da sehe ich mich auch schon mit ihm über die Wiese tanzen, leicht und beschwingt, immer im Kreis; fühle mich liebevoll umarmt, geborgen und frei. Und schon sitze ich huckepack auf seinem Rücken, und weiter tanzt er mit mir. Und nun ist er auf allen Vieren, und ich reite auf seinem Rücken, immer weiter, immer weiter. Und auf einmal kugeln wir uns ausgelassen über die Wiese und bleiben schließlich liegen, auf der Seite, sein Gesicht direkt vor mir, und schauen uns an. Es ist jetzt eine große Ruhe da, eine tiefe Verbindung zwischen uns. Ich nehme die Erde wahr, auf der wir liegen: dunkelbraun, etwas feucht, voller Leben, duftend nach Kraft, und aus ihr hervorsprießend die saftig grünen, wunderschönen Grashalme, strotzend von Energie. Und ganz dicht vor mir das Gesicht des Bären: die Augen, die mich intensiv und liebevoll anschauen, die runden, weichen Ohren, den schönen braunen Pelz, die große Schnauze, die so gefährlich sein kann, aber auch eine so zarte, empfindsame schwarze Spitze hat, die jetzt fast meine Nase berührt. Unsere beiden Körper bilden, wie wir da so liegen, von oben gesehen die Form eines Eies; ich fühle mich wunderbar geborgen, und es ist, als gebe es nur uns beide.

Und da fängt der Bär zu sprechen an und sagt zu mir:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

   – spüre die Erde, das Gras
   – tanze und stampfe
   – sei groß und auch klein und quirlig
   – habe ein dickes Fell und sei ganz empfindsam
   – genieße das Kleine, z.B. die Beeren, so wie ich, und friss auch große Stücke
   – sei mit den Großen, sei auch mit den Kleinen
   – lass dir die Sonne auf den Pelz scheinen und genieße auch den Schatten
   – sei im Wald und sei auch im offenen Gelände
   – brülle laut und sei auch ganz leise
   – mache dich dick und groß und auch ganz klein
   – zeig deine Krallen und ziehe sie auch ein
   – atme und lebe

Ich lasse diese Worte in mir nachklingen und frage ihn, was ich jetzt machen soll. Da gibt er mir einen liebevollen Stumper, dass ich gehen soll. Ich bedanke mich bei ihm und verabschiede mich, und da steht er genauso da wie am Anfang und lächelt mir zu.                                                       

                                  Adi (Mitglied der Trommelgruppe)                                                                                                                                   im August 2015


 

 

 Nächstes weiße Eule Ritual  am 28. Mai 2016

 


Leider schon vorbei:
Wir danken allen Teilnehmern für ihren Besuch!

Die weiße Eule – Ein schamanisches Ritual

Mit dem Schamanen Adrian Osswald

Am Freitag, dem 27. März 2015, um 17:00 Uhr im Holundergarten. OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Teilnehmerzahl ist auf max. 20 Personen begrenzt.

Die “Weisse Eule” ist ein spezielles schamanisches Ritual, in welchem durch rituelles Anziehen einer Geistkleidung der alltägliche Mensch zurücktritt und dem mitfühlend-helfenden nichtalltäglichen Geistwesen die Führung überlässt. Fragmente unserer alpinen Tradition im Umgang mit Geistern flossen in die Entstehung dieses Rituals mit ein. Es ist geprägt durch eine zehnjährige, persönliche Entwicklung und der Auseinandersetzung mit den uns durchwebenden Kräften. Die “Weisse Eule” kann dort stattfinden, wo danach gefragt wird. An diesen Tagen werde ich wiederum hinter meinen Geistzwilling zurücktreten und ihm die Gestaltung des Tages überlassen. Dies geschieht mittels rituellen, schrittweisen Anziehens von Schamanengewand, Kopfputz, Augenvorhang und schließlich durch das Tragen der Gesichts-Maske, welche am stärksten meinen Geistzwilling repräsentiert.

Die Anwesenden unterstützen diesen Vorgang durch Trommeln, Rasseln und Singen oder auch einfach durch das aufmerksame Hier-Sein. Der Zweck eines solchen Tages ist in erster Linie Stärkung der Selbstheilungskräfte und Rat, welche die Anwesenden auf Grund ihrer laut bekundeten oder stillen Bitten erlangen möchten. Anwesende müssen damit rechnen, dass mein Geistzwilling ihnen Rat oder Zuwendung zu gute kommen lassen wird, ohne dass sie danach gebeten oder dies erwartet haben. Solche Zuwendung geschieht in aller Regel ganz offen vor allen Anwesenden. Anwesende geben mit ihrer Anwesenheit stillschweigend zu verstehen, dass ihnen das bewusst ist und es so für sie in Ordnung ist. Die Erfahrung, welche ich in Tuva im Jahre 2001 und nun auch mit dem Ritual gemacht habe, zeigt, dass solches öffentliches Schamanisieren für alle Anwesenden hilf- und heilsam sein kann, auch wenn die Einzelnen vielleicht nicht direkt im Kontakt mit meinem Geistzwilling sein werden. Der Zustand, in welchem ich mich als Adrian befinden werde, zeigt sich in einem weitgehenden Zurücktreten meiner Persönlichkeit der alltäglichen Wirklichkeit zugunsten meiner Persönlichkeit der nichtalltäglichen Wirklichkeit. Es ist jedoch kein Volltrance-Zustand. Hilfreich dabei ist, einen Assistenten zu haben.

Mitbringen

Decke, Trommel, Rasseln, etwas zu Essen und zu Trinken (Wasser und Tee/Kaffee vorhanden). Die mitgebrachten Esswaren werden auf einen Tisch gestellt, alle Anwesenden dürfen von allem Essen und Trinken. (Bitte keinen Alkohol etc. mitbringen) Das Ritual selber kann dauern, Essen und Trinken ist ein Part davon.

Verhaltensregeln

Es ist freies Kommen und Gehen erlaubt, den möglichen Anweisungen von Bettina und Günter muss Folge geleistet werden. In gewissen Phasen kann der Zutritt zum Raum verwehrt werden, der Austritt ist immer gewährt und jederzeit möglich. Während der Kernelemente des Rituals sollen laute Gespräche vermieden werden, außer die Anweisung lautet anders. Ritualleiter, Veranstalter und Gastgeberin behalten sich die Ablehnung eines Teilnehmers ohne Angabe von näheren Gründen vor. Haftungsausschluss 1.Der Veranstalter haften nicht für Schäden oder Verletzungen jeder Art, die durch die Teilnahme an dieser Veranstaltung entstehen können. 2. Für Diebstahl wird keine Haftung übernommen.  

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Mit dem Schamanen Adrian Osswald

“Im Kreise der Naturgeister”

Am Samstag, dem 28. März 2015, ab 10:00 Uhr im Holundergarten.

Schamanen und Schamaninnen haben schon immer die Natur als beseelt erlebt und daraus ihre Schlüsse gezogen. Sie erhielten von Geistkräften der Natur Unterstützung und Wissen zur Bewältigung ihrer Aufgaben für das Wohlergehen der Gemeinschaft und auch für sich selbst. Schamanen waren Mittler und Brückenbauer zwischen der geistigen Welt und der materiellen Welt. Die Geistkräfte der Natur sind auch heute erleb- und erfahrbar, wenn wir uns auf sie einlassen. Du kommst In diesem Tageskurs mit der nichtalltäglichen Wirklichkeit der dich umgebenden Natur in Kontakt und wir werden uns viel draussen aufhalten. Du sammelst in deinem Tempo erste Erfahrungen.   Kursleitung: Adrian Osswald, www.schamanentum.ch, ist seit zwanzig Jahren auf dem schamanischen Weg. Der Autor des Buches „Die Weisse Eule“ führt seit 2006 sein gleichnamiges Ritual an verschiedenen Orten im deutschsprachigen Europa erfolgreich durch. Seit 2000 hat er nebenberuflich eine Praxis für schamanische Lebensberatung in der Ostschweiz und berät und behandelt Menschen schamanisch. Seit 1997 bietet er Kurse mit schamanischen Inhalten an.     Datum: Samstag 28. März 2015 Arbeitszeiten: 10h – 13h, 14.30h – 17.30h Kosten: 80 Euro, inkl. kleines Mittagessen   Die Teilnehmerzahl ist aus Platzgründen begrenzt. Der Kurs kann durch den Kursleiter oder die Organisatoren ohne Angaben von Gründen abgesagt werden.

 

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